FWW Blog 24.01.2019

FWW FundStars - Spreu und Weizen im Fondsuniversum

Mit der stetig steigenden Zahl an Investmentfonds (die FWW Fondsdatenbank führt allein für Deutschland Daten von über 26.500 Fonds) wird es für Investoren immer schwieriger, die wirklich guten Fonds zu identifizieren. Dabei spiegelt die enorme Zahl nicht nur eine immer weiter wachsende Anlagelandschaft wider, sondern gleichzeitig auch die wachsende Notwendigkeit vergleichbarer Kriterien. Die FWW FundStars bilden daher ein unabhängiges Gütesiegel, das die Flut an Fondsdaten fair und sauber kategorisiert. So erhalten Investoren eine wertvolle Hilfe bei der Entscheidungsfindung, um die Spreu vom Weizen zu trennen.

Anwendung und Voraussetzungen

Für das Ranking der FWW FundStars werden die verfügbaren Fonds in fünf Stufen à 20 Prozent eingeteilt. Das transparente Bewertungssystem bedient sich dabei einer einfach verständlichen Sterne-Symbolik: die besten 20% der Fonds eines Sektors werden mit fünf Sternen ausgezeichnet, die letzten 20% der Fonds eines Sektors mit einem Stern.

Jeder Sektor in der Fondsdatenbank verfügt über mindestens zehn Fonds; die FWW FundStars werden für jeden Sektor berechnet, in dem wenigstens fünf Fonds über eine Wertentwicklung von mindestens drei Jahren verfügen. Dabei muss der jeweilige Fonds ein Publikums-Sondervermögen sein, das in Deutschland registriert ist, sowie über eine Preishistorie von mindestens drei Jahren verfügen. Die Berechnung erfolgt für alle Fonds auf Euro-Basis und automatisch zum Monatsultimo.



Risiko-adjustierte Performance

Um eine höhere Vergleichbarkeit zu erreichen, schöpfen die FWW FundStars aus der FWW Fondsdatenbank. Die Auswahlkriterien sind dabei transparent und für alle Fonds verfügbar. Die Analyse basiert auf der sogenannten Risiko-adjustierten Performance (RAP). Diese zweidimensionale Kennzahl errechnet sich aus den Parametern ‚Performance‘ (Wertentwicklung) und dem dabei eingegangenen ‚Risiko‘ (Volatilität) über die mindestens dreijährige Preishistorie des Fonds.

Als zusätzliche Korrekturfaktoren werden Daten hinzugezogen, die aus den RAP-Kennzahlen für einen Zeitraum von einem Jahr (Short-Term) und, sofern vorhanden, fünf Jahren (Long-Term) erhoben werden. Diese Entwicklungsdaten fließen zu jeweils 25% in die Berechnung des Basiszeitraums von drei Jahren ein.




Vorteile für den Anleger

Auf Basis der RAP-Kennzahl kann folglich die Wertentwicklung eines Fonds berechnet werden, die auf die Volatilität der Vergleichsgruppe des betreffenden FWW-Sektors normiert ist. Bei der Anwendung wird davon ausgegangen, dass ein Anleger lediglich in einen Fonds investieren möchte. Das Rating zirkuliert auf Fondsseiten sowie in Zeitungen und lässt jedermann kostenfrei überprüfen, ob ein Fonds andere Fonds eines gewählten Sektors risikonormiert schlagen konnte. Die Managementleistung eines jeweiligen Fonds wird durch die FWW FundStars daher (ausschließlich) retrospektiv bewertet, Prognosen zur zukünftigen Entwicklung eines Fonds werden nicht gestellt.

Fazit

Mit Hilfe der FWW FundStars können Anleger leicht verständlich und transparent die risikonormierte Performance eines Fonds beurteilen. Den Berechnungen liegen die Informationen der FWW Fondsdatenbank zugrunde, eine der umfangreichsten Datenbanken zu Investmentfonds in der DACH-Region. Da die Daten direkt von den Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGen) bezogen werden, ist das Rating auch von den Fondsgesellschaften selbst unabhängig. Verwendung finden die FWW FundStars u.a. in Zeitungen sowie auf fondsweb.com/de und fondsweb.com/at und sind für jedermann kostenfrei nutzbar.